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5. Oktober 2014

Ostkreuz - Agentur der Fotografen

Es ist eine erstaunliche Erfolgsgeschichte: Mit dem Zerfall des Ostblocks gründet sich in Berlin die Fotoagentur Ostkreuz. Sieben ostdeutsche Fotografen tun sich zusammen, um sich die neuen Möglichkeiten wie Technik, Reisen und Aufträge zu erschließen. Vorbild ist die berühmte Pariser Agentur Magnum.

Mit dem Zerfall des Ostblocks gründet sich in Berlin die Fotoagentur Ostkreuz, und mit ihrer Gründung durch sieben ostdeutsche Fotografen beginnt ebenfalls eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Als festes Kollektiv und der Pariser Agentur Magnum als Vorbild schaffen sie es, die Agentur zur wichtigsten und bekanntesten Fotoagentur Deutschlands zu machen. Zu den Kunden zählen Magazine wie „Newsweek“, „Stern“, „GEO“ oder die „New York Times“. Längst ist Ostkreuz keine Ostberliner Fotoagentur mehr. Mittlerweile zählt sie 18 Mitglieder, die künstlerisch, persönlich und biografisch eine bunt gemischte Gruppe europäischer Erkunder bilden. Alle haben unterschiedliche Arbeitsweisen, aber eines vereint sie: Ihr humanistischer Blick auf die Welt. Ostkreuz steht für gesellschaftlich engagierte Dokumentarfotografie.
Der Film erzählt die bemerkenswerte Erfolgsgeschichte von Ostkreuz und zeichnet - über Porträts Einzelner hinaus - das Arbeitsethos dreier Generationen von Fotografen: Fotografie als Haltung und Leidenschaft.
Regisseur Maik Reichert hat die Gruppe der Fotografen mehrere Jahre lang mit der Kamera begleitet. In seinem Film stellt er sieben sehr verschiedene Ostkreuz-Fotografen vor: Annette Hauschild, Harald Hauswald, Ute und Werner Mahler, Julian Röder, Linn Schröder sowie Maurice Weiss. (Quelle: arte.tv)