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Es werden Posts vom 2012 angezeigt.

Ohrenbeißer ?!

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Warum werden die Treuener auch Ohrenbeißer genannt? „Uohrnbeißer“ Naa, naa, su-e e Spitznoame Wer hot denn den kricht? Dös kenne doch blu-eß de Treiischen sei. Un ihr wellt doch schoa lang emoll wissen, warum mir „Uohrnbeißer“ genennt wern. De meesten rätseln oder drzehln ganz vrschiedene Geschichten. Mir hamm uns moll imgehorcht un e poar ältere Leit befrecht. Zwee Variantn halten siech. Die ann sogn, is war im „Treiischen Huef“ (Schützenhaus) un de annern maane, dinne in ne „Veitnheiser“ wärs geween. Im letztern is is am wahrscheinlichsten, denn vur mindestens hunnert Gahrne hamm siech e goanz klaaner Treiischer un aaner aas Schreiersgrie nei de Hoar kricht. Is söll abber goanz harmlues begunne hamm. Is ging, wie meestens im dös liebe Weiberschvolk. Der klaane Treiische, is söll e richtscher Hämfling geween sei, is denn Grueßn nahgesprunge. Der hot siech an demm festgeklammert, hot denn sei Uohr drwischt un e St...

Als Bestandskunde bei 1&1 mal wieder der Gelackmeierte!

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Am 8.10. erhielt ich von 1&1 eine erfreuliche Mail, einige Zeit später sogar nochmal schriftl. per Post: Am 02.11.2012 wird das DSL-Netz an Ihrem Anschlussort modernisiert. Mit dieser Modernisierung möchten wir für Sie die Qualität und Leistung unserer DSL-Produkte noch weiter verbessern. In vielen Fällen erhöht sich sogar die nutzbare Bandbreite ...  Kurz vor o.g. Termin erhielt ich sogar noch kostenlos eine neue Fritz!Box 7390 (bei 1&1 der HomeServer 50.000+) - sensationell. Die neue Fritz!Box dank des Start-Codes schnell installiert, funktionierte auch alles wunderbar. Dann kam ich auf die Idee, wenn schon auf dem Kästchen was von 50.000 steht, doch gleich mal bei 1&1 nachzuschauen, ob nicht auch ein entsprechender Tarif zur Verfügung steht in den man wechseln könnte. Ein VDSL-Check auf der 1&1-Seite ergab, dass VDSL mit 50.000 an meinem Wohnort verfügbar wäre. Also im Control-Center für 1&1-Kunden eingeloggt, dort auf Tarifwechsel: ...

Exif für den analogen Film

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Seit einiger Zeit bin ich ja nun auf dem Trip wieder mit Film in Schwarz-Weiß auf Kleinbild und Mittelformat zu fotografieren. Zwar wird der Film am Ende wieder eingescannt und am PC bearbeitet, aber die Neuentdeckung der Langsamkeit beim Fotografieren und die Prozedur der Filmentwicklung hat einfach seinen Reiz. Jeder der das macht oder gemacht hat wird es nachvollziehen können. Trotz aller (N)ostalgie bin ich ein Datensammler. Meine digitalen Bilder werden über die Exif-Daten verschlagwortet und per Geo-Tracking mit Standortdaten versehen. Genau dies ist bei der analogen Fotografie kaum bzw. nur mit sehr sehr viel Aufwand möglich. Heute habe ich eine Android-App  entdeckt, welche etwas Erleichterung verspricht. Ganz ohne Handarbeit geht es nicht aber mit Exif4Film von Code United verspricht einiges an Erleichterung.         Wie bei der Kamera selbst muss der Anwender auch virtuell in seinem Smartphone einen Film einlegen. Dies geschie...

Filmentwicklung

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Vergangen Samstag war es soweit, die erste eigenständige Filmentwicklung nach langer Zeit. Ich hatte zwar schon, wie bereichtet , bei einem Dunlkammer-Workshop mit gemacht. Und dabei entstand ja die Idee im Hybritverfahren Bilder zu machen, das heißt "analog" mit Film zu fotografieren und dann die Negative einzuscannen. Mit  Frank  haben wir nun uns mal selber ans Werk gewagt. Zur Entwicklung standen zwei Kleinbild- und zwei Rollfilme. Eine Dunkelkammer hatten wir nicht, deshalb kam ein Wechselsack zum Einsatz. Nach einer Trockenübung bei Licht folgte das Einlegen in die Entwicklerdose dann in Echt. Entwickler, Stoppbad und Fixierer wurden angesetzt und temperiert. Es galt noch die entsprechenden Zeiten für die verschiedenen Bäder zu ermitteln, da zauberte Frank sein iPhone hervor und startete eine App die mich begeisterte. Massive Dev - App Massive Dev von Digitalruth Photo ist die besagte App die es für iPhone und Android gibt. Kostet zwar um die 7 Euro, die es ab...

Vorsicht beim Kabelfernsehen in Treuen

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Kabelfernsehen in Treuen wird seit einiger Zeit durch Tele Columbus (TC) zur Verfügung gestellt. In den letzten Wochen und Monaten kam das Laufband der Sender zur Abschaltung der analogen Fernsehens immer öfters und hatte fast schon Nervfaktor. Vor eingier Zeit schickte TC ein Rundschreiben an die Haushalte, man wolle Ende März den analogen Fernsehempfang auch nach dem 30.4. weiterhin durch Signalumwandlung gewährleisten. Die Umstellung auf Digital-TV ist laut Prüfung auf der Webseite von TC für Treuen nicht möglich, von Telefon und Internet über Kabel gar ganz zu schweigen... Anfang der 90er Jahre hat eine lokale Firma in Treuen ein Kabelnetz aufgebaut, dafür musste jeder der es nutzen wollte einmalig 1000,- DM zahlen. Bei den damaligen Preisen für Satellitenanlage durchaus fair. Nach ein paar Jahren übernahm eine andere Firma das Kabelnetz und verlangte dann eine monatliche Gebühr von anfänglich was um die 5,- DM im Laufe der Jahre und einigen Wechsel der Kabelnetzbet...

CeBIT-Review 2012

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Zwei Tage CeBIT, die Füße sind platt, eine Gelegenheit mal wieder meinen persönlichen Rückblick zu bloggen. Wie schon im Artikel Vorbereitung zur CeBIT geschrieben, hat sich die Ausstellungsfläche etwas verkleinert und kurz vor der CeBIT musste die Halle 9 wegen statischer Mängel gesperrt werden. Was natürlich unseren Laufplan völlig durcheinander brachte ;-) Stand des CeBIT-Partnerland Brasilien Zum ersten CeBIT-Tag ist unsere Kanzlerin am Messestand des Partnerlandes für die Messe - diesmal Brasilien. Mehr oder weniger unbeabsichtigt sind wir unserem Regierungsoberhaupt auch dieses Jahr begegnet. Durch die Massen an Presse, Fernsehen usw. könnten wir sie diesmal “leider” nur hören. Für etwas Aufregung hat ein herrenloses Gepäckstück in der Nähe des brasilanischen Stands gesorgt. Die Polizei hat den Bereich mehr oder weniger herzlos abgesperrt, was zumindest für mich nicht erkennbar war. Ein vermutlich von Merkels Sicherheitsleuten hat mich dann recht bestimmt aus der Ps...

Vorbereitung zur CeBIT 2012

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Messegelände (Quelle: Wikipedia ) In gut zwei Wochen ist es wieder so weit - CeBIT, die Vorbereitungen zu unserem 18. Besuch sind im Gange. Die kostenlosen Eintrittskarten - danke DELL - sind registriert und ausgedruckt. Die sog. Merkliste mit Ausstellern von myCeBIT füllt sich langsam und wird sich in nächsten Tage durch Artikel in der Fachpresse und diverse Blogs sicherlich noch weiter füllen. Die CeBIT2go-App für Android ist zwar angekündigt aber zur Zeit ist nur die App für iPhone verfügbar - ich fühle mich diskriminiert ;-) Unter www.cebit2go.de bietet die Messe eine für Handys und Smartphones optimierte Webseite zur Ausstellerdatenbank, Hallenplänen, Merkliste usw. Die CeBIT stellt sogar ein kostenloses WLAN zur Verfügung was den Zugriff auf die Seiten www.cebit.de und www.cebit2go.de ermöglichen soll. Über das WLAN:  WiFi-FairgroundsCode12345678 mit Passwort: 12345678 soll der Zugriff im Messegelände möglich sein - nun schaun wir mal... Nun wollen wir uns mal ...

Die Leica-Geschichte

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Leica - ein Begriff, der vielen ein begehrliches Glitzern in die Augen zaubert. Denn schließlich handelt es sich nicht um irgendeinen Fotoapparat, sondern um die Kleinbild-Kamera, die in den zwanziger Jahren die Welt der Fotografie revolutionierte. Sie war viel kleiner, leichter und unauffälliger als die bis dahin üblichen Plattenkameras, dazu schnell - 36 Bilder in rascher Folge konnten die Fotografen mit ihr schießen. Mit der Leica begann die große Geschichte des Fotojournalismus, und unzählige der weltberühmten Bilder, die den Blick auf die Welt prägten, sind mit ihr entstanden. Die Geschichte der Firma, die die Leitz-Kamera auf den Markt brachte, begann 1869 in Wetzlar: Dort übernahm damals Ernst Leitz senior die kleine optische Werkstatt von Carl Kellner, in der Mikroskope gebaut wurden. Neue Herstellungsverfahren, innovative Produkte und ein gutes Gespür für die Bedürfnisse seiner Kunden machten die Leitz-Werke Anfang des 20. Jahrhunderts zum weltgrößten Hersteller von M...

Original Wolfen - Die Geschichte einer Filmfabrik

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ORWO - die Marke in der DDR. Im Film der Reihe Spurensuche in Ruinen des MDR wird die Geschichte der Filmherstellung von Agfa über ORWO bis zur Abwicklung beschrieben.   Wolfen bei Bitterfeld: Hallen aus der Blütezeit der 20er-Jahre, vereinzelt renovierte Industriearchitektur, verblichene Logos, ein Museum mit gewienerten Original-Maschinen, Plattenbaukomplexe. Einst war hier die größte Filmfabrik Europas.Kaum noch vorstellbar, dass hier einst einer der devisenträchtigsten Industriegiganten der DDR Tag für Tag um die Planerfüllung kämpfte. Kaum vorstellbar, dass hier einst ein Stück Weltgeschichte geschrieben wurde. 1936, damals noch unter dem Namen Agfa Wolfen, war das Filmwerk plötzlich in aller Munde, als hier der erste große Durchbruch bei der Herstellung von Farbfilmen gelang. "Agfacolor Neu" - ein echter Paukenschlag. Der erste Farbfilm für jedermann. Die Produktion schnellte in die Höhe. 1909 auf die grüne Wiese gesetzt, avancierte die Filmfabrik in Wolfen schn...